Der Bugatti Veyron 16.4 steht für einen schweren tiefgelegten Sportwagen mit 16 Zylindern aus der Schmiede von VW. Der Bugatti Veyron ist der schnellste für die Straße zugelassene Sportwagen der Welt. Die Beschleunigung von Null auf 100 liegt bei 2.5 Sekunden. So schnell darf man auf Landstraßen fahren, aber dort ist dieses Fahrzeug nicht so gut aufgehoben. Der Bugatti Veyron ist ein Autobahnfahrzeug. Wenn das Gas entsprechend traktiert wird, ist der Maximalverbrauch von 100 Litern auf 100 Kilometern schnell erreicht. Die Hersteller haben Carbon-Keramik Bremsscheibeneingesetzt, um das Fahrzeug mit der gewaltigen Leistung überhaupt bändigen zu können. Trotzdem bleibt ein solcher Wagen in den Händen unerfahrener Hobbyrennfahrer ein Risiko. Denn ein solcher schneller Sprinter hat einiges an Gewicht, das zum Stehen gebracht werden muss. Allein Motor und Getriebe wiegen 640 Kilogramm.
Zusätzlich wurden von den Mechaniker Bremsen konstruiert, die ab einer Geschwindigkeit von 240 km/h eine Steilstellung einnehmen und so eine Luftbremswirkung eintritt. Dieses Fahrzeug war von VW nur für eine kleine Serie vorgesehen und vor allem ein Prestigeobjekt, vergleichbar mit dem Engagement der Autofirmen bei Autorennen. Der Stückpreis lag bei 1.309 Millionen Euro, trotzdem waren damit die Entwicklungskosten des Bugatti noch nicht bezahlt. Ernst zu nehmende Gewinnerwartungen haben die Hersteller bei solchen Prestigeobjekten auch nicht wirklich, das bestätigte der damalige VW-Vorstandsvorsitzende Bernd Pischetsrieder auch gegenüber den Fachjournalisten. Die Jahresproduktion war mit 70 Stück kalkuliert, doch der Bugatti Veyron blieb auch unter dieser Marke. Seit 2005 wurden bis zum Jahr 2011 300 Stück verkauft. Nichtdestotrotz war die Werbewirksamkeit und Präsenz dieses Modells, allein dadurch, dass es käuflich war, bei Autoliebhabern hoch.